Startseite | Hintergrundbilder | Impressum | Haftungsausschluss | Von A-Z | Sitemap   

Der Idrosee

Emilia Romagna Julisch Venetien Gardasee Ligurien Lombardei Piemont Trentino-Südtirol Venetien Kulinarik Literatur Veranstaltungen Land & Leute Unterkunft
Informationen Angera Brescia Cavriana Cremona Idrosee Iseosee Lago di Como Lago di Varese Laveno-Mombello Lonato Mailand Mantua Pozzolengo San Martino della Battaglia Solferino Varese

Der idyllische Idrosee in der Lombardei.

Zwischen Gardasee und Iseosee, verbogen zwischen den Ausläufern des Parca Regionale Dell'alto Garda und den Brescianer Voralpen, befindet sich der idyllische Idrosee. Auf italienisch wird er Lago d'Idro genannt.
Er ist mit 368 m über dem Meeresspiegel der höchstgelegene lomabardische See. Der Alpensee ist 10 km lang und 2 km breit. Er misst an seiner tiefsten Stelle 122 m. Wie auch die umliegenden Seen entstand der Idrosee während der Eiszeit. Der natürliche Stausee wird von den beiden Flüssen Chiese und Caffano gespeist.

Schon seit Urzeiten wird in dem See gefischt. Später nutzte man das Wasser als Bewässerungsreserve für die nahegelegenen Gebieten. Seit einigen Jahren hat sich das Gebiet um den See zu einem beliebten Feriendomizil entwickelt. Das Klima ist mild, mit warmen Sonnentage bis in den späten Herbst. Mit Temperaturen mit bis zu 25°C Grad bietet sich der See für gemütliche Badeferien an. Wanderer, Mountenbiker und Naturliebhaber finden in der mit Pinien bewachsenen Bergwelt ein Eldorado an Naturschönheiten, fern ab der rummeligen Tourismusorte.

Sehr beliebt ist das Gebiet auch bei Campern und Surfern. Da der See in ein Tal von steil ansteigenden Bergen eingebettet ist, herrschen hier stabilen Windverhältnisse. Die umliegenden Berge ereichen bis zu 1900 m Höhe. Dies ist der Grund weshalb er als Geheimtipp unter Surfern und Seglern zählt.

Impressionen vom Idrosee

Die Ortschaft Idro bietet seinen Besuchern enge Gassen, Steinhäuser mit Gärten, sowie die Pfarrkirche S. Michele. In der Kirche finden Sie einen einzigartigen geschnitzen Chor. Er wurde von den Boscai gefertigt.
In der Ortschaft Anfo, welche wegen ihrer Strände vielbesucht ist finden Sie eine kleine schöne Altstadt, mit der Kirche S. Antonio aus dem 14 Jahrhundert. Highlight der Gegend ist die Festung La Rocca. Sie liegt etwas ausserhalb von Anfo. Die von den Venezianern um 1486 erbaute Festung wurde 1802 von Napoleon weiter ausgebaut. Sie war Schauplatz von diversen Gefechten und diente dem italienischen Nationalhelden Garibaldi 1866 als Kommandositz.

Vom Idrosee aus erreichen Sie auf einer gut ausgebauten Strasse, das Naturbiotop Ampola und den kleinen gleichnamigen See. Das Tal war strategisch sehr wichtig. Die Überreste der Festung Forte Ampola zeugen hier von. Kurz hinten dem Passo d'Amopla liegt der Ampolasee und das gleichnamige Naturbiotop. Ein ideales Gebiet zum Wandern und Radfahren. Es gibt einen beschilderten Weg rund um das Landschaftschutzgebiet.
Von hier führt die Strasse hinauf zum Monte Tremalzo, eine der beliebtesten Radstrecken in der nördlichen Gardaseeregion.