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Nudelvariationen

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Die unterschiedlichen italienischen Nudeln

Hier möchten wir Ihnen die vielen unterschiedlichen italienischen Nudeln vorstellen. Es sind die Klassiker der Pastaküche. Die Pastasorten sind alfabetischer Reihenfolge.

Bandnudeln - Tagliatelle

Die Bandnudeln gehören mit zu den beliebtesten Nudeln.
Bandnudeln (ital. Tagliatelle) werden aus Wasser und Hartweizen hergestellt. Je nach Herstellungsart bleiben sie mehr oder weniger Bissfest. Bandnudeln kann man selber herstellen. Bandnudeln werden gerne auch als farbige Nudeln angeboten. Tagliatelle verdi (grüne Nudeln) werden mit Spinat gefärbt und Tagliatelle rosso (rote Nudeln) werden mit Tomatenmark gefärbt. Tagliatelle nero (schwarze Nudeln) werden mit der Tinte der Tintenfische gefärbt. Im Handel wird gerne auch Pasta tre Colore angeboten. Das ist eine Mischung aus roten, grünen und weißen Nudeln.

Cannelloni

Cannelloni sind Röhrennudeln aus Hartweizen, die normalerweise gefüllt werden. Traditionell werden sie mit Fleisch, Käse oder Gemüse gefüllt und danach in einer Soße mit Käse überbacken. Bei der Herstellung köstlicher Cannellonigerichte, wird die Füllung in die ungekochten Röhren, gefüllt. Beim Füllen bricht die ungekochte Pasta leicht. Ein Trick, um das zu verhindern ist, füllen sie die Pasta mit einem Spritzbeutel. Dafür pürieren sie die Zutaten zunächst, danach spritzen sie die Füllung langsam in die Röhrennudeln. Damit der Pastateig weich wird, müssen die Cannelloni danach mit Soße bedeckt, in einer Auflaufform gebacken werden. Wichtig dabei - die Pasta sollte komplett mit Soße bedeckt sein.

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Conchiglioni

Conchiglioni (Muschelnudeln) sind etwas größere (4-6 cm) muschelförmige Nudeln aus Hartweizengries. Man kann sie sehr gut füllen, mit Soße essen, oder in der Auflaufform überbacken. Diese Sorte der Muschelnudeln gibt es auch farbig, mit der Hilfe von Tomaten bzw. Spinat gefärbt. Sehr beliebt sind auch die Conchiglioni tri Colore.

Farfalle

Der Nudelname Farfalle heißt auf italienisch übersetzt Schmetterling. Der Name beschreibt auch sehr treffend das Aussehen dieser Pastasorten, die ursprünglich aus der Region Emilia Romana kam. Die Nudeln aus Hartweizengries können sie selber herstellen. Scheiden sie dafür den fein ausgerollten Nudelteig in Quadrate. Wenn sie dies mit dem Teigroller tun, erreichen sie einen dekorativen Effekt am "Äußeren Rand der Flügel". Drücken sie zwei gegenüberliegende Seiten in der Mitte zusammen und schon sind die fertig ihre kleinen Schmetterlinge. Farfalle eignen sich für fast alle Nudelgerichte. Besonders dekorativ sind sie in Suppen und Salaten.

Fettuccine

Fettuccine sind breite und kurze Bandnudeln. Diese Pasta werden aus Hartweizengrieß ohne Ei hergestellt. Sehr schmale Fettuccine nennt man Fettucelle.

Fusilli

Fusilli (Spiralnudeln) sind kurze spiralförmig gedrehte Nudeln aus Hartweizengrieß. Fusilli eignen am besten zu Gerichten mit Soße, da sie aufgrund ihrer vergrößerten Oberfläche viel Soße aufnehmen. Gerne wird diese Spiralnudel auch für Salate genommen. Die ersten Spiralnudeln wurden in Süditalien hergestellt. Die ursprüngliche Idee war es, Spaghetti auf einer Stricknadel aufzuwickeln und sie so trockenen zu lassen. Daraus entwickelte sich diese Pastasorte.

Lasagneblätter

Lasagneblätter sind dünn ausgerollte Teigplatten, die man zum Herstellen einer Lasagne benötigt. Die Nudelplatten werden abwechselnd mit den anderen Zutaten in eine Auflaufform geschichtet. Fertig ausgerollt Lasagneplatten gibt es in den meisten Supermärkten, zu kaufen. Lasagneplatten kann man selber herstellen. Dafür den Teig ohne Ei herstellen. Diesen fein ausrollen und in übergroße Bandnudeln schneiden. Für besonders ausgefallene Lasagnerezepte, kann man die Platten auch mit Tomatenmark, oder Spinat rot, bzw. grün färben.

Maccheroni

Makkaroni (ital. Maccheroni) sind gerade ca., 30 – 45 cm lange Röhrennudeln aus Hartweizengries. Sie werden ohne Eizugabe hergestellt. Makkaroni zählen zu den beliebtesten Nudeln nach den Spaghetti. Der Name dieser Pastasorte kommt vom griechischen Wort "Machoirionon“. Dies bedeutet soviel wie langer und hohler Grashalm.

Penne

Penne sind kurze (ca. 4 cm) schräg abgeschnittene Röhrennudeln aus Hartweizengries. Diese Nudelsorte verwendet man meist in Aufläufen und Nudelsalaten. Unter den Penne gibt es wieder unterschiedliche Sorten. Einige Penne haben eine glatte Oberfläche. Die Penne Rigate haben eine geriffelte Oberfläche. Pennette sind etwas kürzer als die normalen Penne. Rigatoni sind ähnlich der Penne. Sie unterscheiden sich nur durch ihre glatten, nicht abgeschrägten Enden. Die Oberfläche der Rigatoni kann glatt oder geriffelt sein.

Ravioli

Ravioli sind gefüllte Teigtaschen, die ursprünglich aus Ligurien kommen. Wer kennt sie nicht aus seiner Jugend, die beliebten Ravioli aus der Dose in Tomatensoße. Aber Ravioli ist wesentlich mehr. Selbst in der feinen gehobenen Gastronomie sind Ravioli sehr beliebt. Ravioli selber herstellen ist nicht schwer. Dafür ist es etwas zeitaufwendig, doch diese Mühe lohnt sich. Den Nudelteig der Ravioli können sie nach dem Grundrezept herstellen. Rollen sie den Teig dünn aus. Die Form der Teigtaschen kann von rechteckig, über dreieckig, bis hin zu rund oder halbmondförmig variieren.
Ebenso unterschiedlich wie die Form der Teigtaschen sind auch die Füllungen: Fleisch-, Ricotta-, Lachs-, Kräuter-Käse-, Shrimpsfüllung… etc. Der Möglichkeiten gibt es viele. Ebenso umfangreich sind die Soßen, die sie mit Ravioli essen können. Schauen sie unter oder Pastasossen und lassen sie ihrer Phantasie freien Lauf. Gönnen sie ihrem Gaumen die Freude selbstgemachter Ravioli.

Spaghetti

Spaghetti sind mit Abstand die bekannteste italienische Nudelsorte. Sie sind lange Fadennudeln die aus Hartweizengrieß hergestellt werden. Es gibt einige verschiedenen Spaghettisorten. Traditionsgemäß werden die Spaghetti in Italien vor dem servieren mit der Soße vermischt. Italiener essen diese Pasta am liebsten aus tiefen Tellern (Suppentellern), da sie auf dem Rand der Teller, die Pasta am besten auf die Gabel drehen können. Wenn sie einen Löffel zur Hilfe nehmen outen sie sich als Ausländer. Spaghetti schneiden ist ein absolutes “No Go“, das nur bei kleinen Kindern akzeptiert wird.

Tortellini

Tortellini sind ringförmige und gefüllte Nudelknoten. Woher Tortellini stammen ist nicht ganz geklärt. Es gibt mehrere Legenden zu ihrer Entstehung. So haben Tortellini am südlichen Gardasees eine lange Tradition. In Valeggio sul Mincio, sollen nach der Legende die Tortellini erfunden worden sein. Laut Überlieferungen wurden die gefüllten Teigknoten, zum Andenken an das Liebesglück eines sehr ungleichen Paares, das für seine große Liebe ins Wasser ging, produziert. Das Liebespaar hinterließ nur ein goldenes Seidentuch, welches verknotet war. So gingen die Dorfbewohner und kochten Knoten aus Nudelteig. Seit damals werden in Valeggio sul Mincio, die die leckeren handgemachten Tortellini, bis heute hergestellt, verkauft und in den Restaurants verarbeitet. Eine andere Legende besagt, das die Tortellini aus der Provinz Bologna kommen. Hier soll ein lüsterner Koch den Bauchnabel der Liebesgöttin Venus nachempfunden haben. Heute gibt es Tortellini in getrockneter Form, oder frisch in den Kühltheken der Supermärkte zu kaufen.